Sinn und Unsinn von Plakatierungen – Darum verzichten die Warngauer Grünen bei der Kommunalwahl auf Plakatwerbung

Der Warngauer Gemeinderat hat in den letzten Legislaturperioden immer wieder über das Aufstellen der Wahlplakate diskutiert. Trotz einer erarbeiteten Plakatierverordnung musste bei den letzten Wahlen wiederholt festgestellt werden, dass sich einzelne Gruppierungen nicht daran hielten. Für die Gemeindeverwaltung ist die Kontrolle der aufgestellten Plakate mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

Zudem wurden bei der letzten Europawahl Plakatständer der Grünen in Warngau mehrfach beschädigt. Überall kann beobachtet werden, dass den abgebildeten Kandidaten und sogar auch den Kandidatinnen über Nacht gruselige Bärte wachsen oder Zähne ausfallen etc. Das so schöne Ortsbild von Warngau und seinen Ortsteilen wird durch die vielen Plakate sicher nicht schöner – im Gegenteil.

Die Warngauer Grünen haben nun beschlossen, für die kommende Kommunalwahl auf eine Plakatierung komplett zu verzichten.

Da sie den Nutzen der Plakate ohnehin anzweifeln, fiel Ihnen diese Entscheidung, so die Bürgermeisterkandidatin der Grünen Andrea Anderssohn, überhaupt nicht schwer. „Im Gegenteil“, so Anderssohn, „wir konzentrieren uns auf die unserer Ansicht nach wichtigen Dinge: ein Flyer, der an alle Haushalte verteilt wird und der neben den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat auch unser Wahlprogramm darstellt. Das kann sich jeder zuhause in aller Ruhe anschauen.

Und dann werden wir uns in jedem der drei Warngauer Ortsteile –

  • Oberwarngau: Mittwoch, 12. Februar, 19 Uhr im Gasthof zur Post,
  • Wall: Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr im Gasthof Mehringer und
  • Osterwarngau: Donnerstag, 27. Februar, 19 Uhr beim Huberwirt

persönlich vorstellen.

Ich bin sogar auch persönlich erleichtert, weil ich nicht glücklich wäre mit der Vorstellung, dass ich in Warngau über mehrere Wochen Teil einer Dauerausstellung wäre und mich ständig selber sehen muss.“

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