Grüne präsentieren ihr „Team Tegernseer Tal“ und talweites Wahlprogramm

Veranstaltung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
am Sonntag, den 2. Februar 2020, um 11 Uhr in der Naturkäserei Kreuth

Der Ortsverband der Grünen Tegernseer Tal hat in die Naturkäserei eingeladen, um das „Grüne Team Tegernseer Tal“ und dessen Wahlprogramm vorzustellen. Das Besondere: Alle Talorte sind vereint und setzen auf gemeinsame Lösungen zu den Themen Mobilität, Bauen, Umweltschutz, Tourismus, Bürgerkultur und Soziales. Erarbeitet werden diese Lösungen durch bunt gemischte Teams mit Vertretern aus jeder Talgemeinde, die in sechs Arbeitskreisen ihr Wissen und Ihre Erfahrungen einbringen.

Im mit ca. 100 Personen voll besetzen Saal der Naturkäserei wurde zunächst der neue Wahl-Imagefilm präsentiert. Landrat Wolfgang Rzehak stimmte danach in einer kurzen Ansprache auf den Wahlkampf ein und betonte das schnelle Wachstum der Grünen in Bayern und das „Ankommen in der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft“.

2020 ist das Jahr, in dem die Grünen Ihr 40-jähriges Jubiläum feiern, und auch der Kreisverband Miesbach war schon ab dem Jahr 1980 mit dabei. Thomas Tomaschek, Vorsitzender des Ortsverbands, präsentierte einen Rückblick zur Parteigeschichte, von Petra Kelly über Joschka Fischer bis hin zum heutigen Führungsduo Robert Habeck und Annalena Baerbock. Thomas Tomaschek freute sich über den vollen Saal und merkte mit einem Augenzwinkern an: „Noch vor eineinhalb Jahren hätten wir unser Treffen in einer Telefonzelle abhalten können. Heute ein voller Saal – unser Wachstum ist rasant!“

Mit Johannes von Miller, Bürgermeisterkandidat in Bad Wiessee, wollen die Grünen erstmals einen Chefposten besetzen und planen zukünftig in allen Gemeinde- und Stadträten vertreten zu sein, um gezielt Anträge der Arbeitskreise in den Gemeinden einzubringen und Grüne Politik umzusetzen.

Ein Trommler aus dem Senegal umrahmte die Veranstaltung mit fetzigen Rhythmen, und eines wurde an diesem Vormittag sehr deutlich: Die Grünen sind in allen fünf Talgemeinden gut aufgestellt wollen kein „Weiter so“, sondern einen echten Politikwechsel. Einen Wechsel hin zu mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung, Ökologie, Nachhaltigkeit und einer gemeinsamen talweiten Zusammenarbeit.

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