Fakten zur Diskussion um die Südumfahrung

„Wir Grünen haben am Donnerstag nichts Neues erfahren. Für uns ändert sich auch nichts, wir haben uns im Verbund mit Anderen immer für ‚Variante Null‘ ausgesprochen“, so Fraktionsvorsitzender Robert Wiechmann.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim hat in erwartbarer Auslegung der Raumwiderstandsanalyse deutlich gemacht:

  • Variante 1 (Waldtrasse) ist natürlich nicht durchsetzbar, soll nicht weiter verfolgt werden.
  • Rechtlich sicher durchsetzbar sind nur Variante 4 (zwischen Groß- und Kleinhartpenning) und Variante 5 (ohne Umfahrung von Hartpenning und Kurzenberg). Die will aber niemand: wir sowieso nicht, die Befürworter auch nicht.
  • Finanziert nach Bundesverkehrswegeplan (BVWP) ist ausschließlich Variante 5 (ohne Umfahrung von Hartpenning und Kurzenberg).
  • Die von der CSU eingereichten Varianten 2 und 3 sind rechtlich nicht sicher durchsetzbar und man riskiert, am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Die Befürworter einer Südumfahrung stecken nun im Dilemma:
Die Spange, die rechtssicher wäre, wollen sie nicht.
Die Spange, die sie wollen, bekommen sie ziemlich sicher nicht.

„Wir drehen uns also weiter im Kreis und sind wieder da, wo wir vor 10 Jahren schon waren“, erklärte Robert Wiechmann schon bei der Podiumsdiskussion.
Es zeigt sich nur wieder, dass die Endlosdiskussion um die Südumfahrung unehrlich geführt wird und verkehrspolitisch ins Nichts führt – denn die Meinung einzelner Kommunalpolitiker ändert rein gar nichts an der objektiven Faktenlage.

Die Verkehrsprobleme in Holzkirchen werden wir nur verringern, wenn wir endlich selbst anpacken und unser Mobilitätskonzept umsetzen und weiterentwickeln.
Dafür stehen wir Grünen.

Mehr zum Thema: https://holzkirchen.blogspot.com/…/sudumfahrung-und-ewig-gr…

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