Die Lint-Züge sind zwar neu, aber ein dramatischer Rückschritt für die Inklusion

Unglaublich: Die neuen Züge der BRB können von Rollstuhlfahrer*innen nicht mehr eigenständig genutzt werden,

die Einstiege sind für Menschen mit Behinderung zum unüberwindbaren Graben geworden. Bezirksrätin Elisabeth Janner ist empört über diesen Schildbürgerstreich der Zugbesteller. „Dass Rollifahrer*innen im Zug jetzt vor der Toilettentür sitzen müssen, ist an Rücksichtslosigkeit kaum zu überbieten. Hier wurden eklatante Planungsfehler gemacht, die beschämend sind. Die Forderung, eine Landesfachstelle für Barrierefreiheit einzurichten, die bei Planungen schon im Vorfeld verpflichtend eingebunden werden muss, unterstütze ich voll.“ Auf der Demo vor dem Holzkirchner Bahnhof trafen sich viele, um Mobilität für alle zu fordern.

v.l.: Behindertenbeauftragte für Waakirchen , Gisela Hölscher ,
und Bezirksrätin Elisabeth Janner

Bericht vom Holzkirchner Merkur

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