Cornelia Riepe: Frischer Wind für Waakirchen und Schaftlach

„Wir wollen für Waakirchen und Schaftlach eine neue Politikkultur, die nachhaltig, offen und werteorientiert ist“, so Cornelia Riepe, die bei der gestrigen Aufstellungsversammlung der Ortsgruppe zur grünen Bürgermeisterkandidatin nominiert wurde. Gleichzeitig wird in Waakirchen erstmals eine grüne Liste zur Wahl stehen. „Wir gehen völlig unbelastet an den Start. Das ist eine echte Chance!“

Cornelia Riepe ist studierte Juristin und Musikpädagogin und arbeitet seit 2007 als Geigenlehrerin und lebt seit 18 Jahren in Waakirchen. „Hier habe ich meine Heimat gefunden“, so die 45-Jährige. „Wir haben hier das Privileg einer wunderbaren Umgebung, der schönen Natur – und eine solidarische, herzliche und vor allem sehr intakte Dorfgemeinschaft.“ Grundlegend ist für die Bürgermeisterkandidatin daher, sich für den Erhalt der Schönheit der Gemeinde und der Dorfgemeinschaft einzusetzen – und diese vorausschauend und nachhaltig im Sinne aller weiterzuentwickeln.

Gemeinderatsarbeit transparenter gestalten

„Wir wollen dafür und allgemein eine Gesprächskultur, die die Bürger*innen von Anfang an in Planungen und Entscheidungsfindungen miteinbezieht!“, stellt Riepe klar – und wird konkret: „Mit mir wird es eine Bürgermeister-Sprechstunde geben, bei der jede/r beispielsweise monatlich die Möglichkeit bekommt, über ihr/sein Anliegen zu reden.“

Außerdem soll gemeinsam mit vielen grünen Gemeinderatsmitgliedern die Arbeit des Gremiums transparenter gestaltet werden. Man müsse offen für Kritik sein und den Bürger*innen ein Gesprächsangebot auf Augenhöhe bieten. „Nur so können wir am Ende tragfähige Entscheidungen treffen“, so die Bürgermeisterkandidatin.

Die grüne Liste für Waakirchen und Schaftlach mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Cornelia Riepe

Zukunftsfähige, nachhaltige Mobilität

Die Grüne Ortsgruppe strebt auch eine zukunftsfähige und nachhaltige Verkehrslösung für die Gemeinde an. „Wir wollen in Waakirchen weder eine Umfahrung noch einen Tunnel. Jede dieser Maßnahmen würde mehr Verkehr anziehen und das Problem nur auf andere Ortsteile verlagern. Entweder wird Hauserdörfl mit mehr Verkehr belastet oder es wird eine Umfahrungsspange quer durch Riedern und Keilsried nötig“, erklärt Riepe.

Was man brauche sei ein umwelt- und klimafreundliches Gesamtkonzept, das alle Verkehrsmittel miteinander verknüpfe. „Wir müssen Alternativen zum Auto anbieten, die so attraktiv sind, dass sie auch angenommen werden.“ Das bedeute beispielsweise eine Verdichtung des BOB-Taktes mit einer entsprechenden RVO-Anbindung in die Gemeindeteile, aber auch einen Ausbau des Radwegnetzes. Cornelia Riepe: „Wir brauchen echte Radwege, auf denen man schnell und vor allem sicher alle Gemeindeteile, aber auch etwa Bad Tölz und Holzkirchen erreichen kann.“

Die Bürgermeisterkandidatin weiß aber auch, dass dies nur in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, auf Kreis- und auch auf Landesebene möglich ist. „Die Zeiten, in denen jede Gemeinde ihr eigenes Süppchen kocht, sind definitiv vorbei – ebenso wie das Prinzip ‚Umgehungsstraße‘. Das hilft nur punktuell und mittelfristig und ist damit einfach nicht mehr zeitgemäß!“

Dorfgemeinschaft weiter stärken

„Wir Grüne wollen das Miteinander aller weiter stärken und die Familien stärker in den Blickpunkt rücken.“ Das muss in alle Lebens- und Arbeitsbereiche hineinwirken. Cornelia Riepe dazu: „Beim Arbeitsplatz haben es auch wir als Gemeinde über die Gewerbesteuer in der Hand, beispielsweise einen Anreiz zu schaffen, familienfreundliche Teilzeitstellen anzubieten.“

Die Grüne Ortsgruppe setzt sich für ein gleichberechtigtes, vielfältiges und aktives Miteinander ein und will sich gemeinsam mit allen für die Gemeinde stark machen: „Mit Verstand und Herz gemeinsam für unsere Heimat!“ Dafür steht Cornelia Riepe, grüne Bürgermeisterkandidatin für Schaftlach und Waakirchen.

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