Bayerische Landesliste für den Bundestag: Karl Bär auf dem 12. Platz [mit Video]

Die vergangene Landesdelegiertenkonferenz (LDK) der bayerischen Grünen war eine besondere: nicht nur weil die Landesliste für die anstehende Bundestagswahl gewählt wurde, sondern vor allem weil die Delegierten aus ganz Bayern digital zugeschalten waren. Thomas von Sarnowski  wurde zum neuen neuen Landesvorsitzenden gewählt, Claudia Roth als bayerische Spitzenkandidatin für den Bundestag.

Unser Direktkandidat für den Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen–Miesbach Karl Bär steht auf der Landesliste an zwölfter Stelle, der Platz für den er sich auch beworben hatte. Schafften bei der Bundestagswahl 2017 noch elf bayerische Grüne den Sprung in den Bundestag, prognostizieren Umfragen diesmal rund 25 Sitze. Bär hat damit einen sehr vielversprechenden Listenplatz.

Am 11. April wurde Bär mit 96,27% als Direktkandidat für unseren Wahlkreis per Briefwahl bestätigt.

„Wir müssen dafür sorgen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten für alle ein gutes Leben ermöglichen“, stellt Bär, Referent für Agrar- und Handelspolitik beim Umweltinstitut München, in seiner Bewerbungsrede auf der LDK (komplette Rede im Video unten) die zentrale Aufgabe einer zukunftsgewandten Politik vor. Lösungsmöglichkeiten sieht er auch in der Landwirtschaftspolitik: „Wir müssen auf bäuerliche Landwirtschaft, auf regionale Verarbeitung und Vermarktung setzen. Wir brauchen auch einen klaren Kurs in der Politik, denn es ist auch für Bäuerinnen und Bauern katastrophal, wenn sich die Regeln jedes Jahr ändern.“

Bär verspricht: „Mit mir bekommt ihr einen Abgeordneten, der 100% für die Rettung des Planeten gibt, der hervorragend vernetzt ist und Konflikte nicht scheut.“

„Seit über einem Jahr wütet jetzt Corona und seit über einem Jahr fährt unsere Regierung völlig planlos auf Sicht“, zeigte Bär auf. „Viele Menschen fragen sich: Wie sollen wir überhaupt den Klimawandel aufhalten, wenn die Regierung schon vom Virus so krass überfordert ist?“

Aber unser Bundestagskandidat hat große Hoffnungen: „Corona wird vorbeigehen, Regierungen kann man abwählen und wir werden nicht auf Umarmungen und Nähe verzichten müssen, um den Klimawandel aufzuhalten.“

Ebenfalls auf der bayerischen Landesliste ist Ruprecht Steinhübl aus Waakirchen. Der Dipl. Physiker und Studienrat an einem Gymnasium möchte sich nicht nur als Betroffener für die Behindertenpolitik einsetzen, sondern auch Erfahrungen aus den Gebieten Physik und Bildung einbringen. Mit einem Unterstützungsvotum des Kreisverbands Miesbach ausgestattet, wurde Steinhübl auf den 64. Platz gewählt.


Karl Bärs komplette Bewerbungsrede im Video:


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